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Wösendorf

News Sep 16, 2018 1 Kommentar

Die historischen Wurzeln von Wösendorf lassen sich fast bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Urkundlich wurde Wösendorf jedoch erstmals 1163 erwähnt. Die Wösendorf zugeordnete Riede Köllmütz, wurde fand sogar 1151 eine erstmalige Erwähnung. In den vergangen Jahrhunderten haben vor allem die Mönche verschiedener Klöster die Wachau als Region für den Weinanbau entdeckt und die Landschaft nach ihrem Willen gestaltet.

Wösendorf wird zwar der Gemeinde Weissenkirchen in der Wachau zugeordnet ist aber an sich ein eigenständiger Ort. Der romantische kleine Ort besticht durch einen ganz eigenen Charme. Verwinkelte Gassen, ein zentraler Marktplatz und eine Kirche bestimmen die Struktur des Ortes. Wie auch in so manch anderen Ort in der Wachau finden sich auch in Wösendorf die Spuren ehemaliger Klosterhöfe. Einer davon beherbergt den, weit über die Grenzen der Wachau, bekannten Florianihof. Benannt nach dem Stift St. Florian. Neben exzellenter Wachauer Küche kann man hier die besten Weine der Winzer aus Wösendorf und der gesamten Wachau genießen.

Bevor man seinen Besuch in Wösendorf langsam im Heurigen ausklingen lässt, sollte man unbedingt die im Spätbarock erbaute Pfarrkirche von Wösendorf besuchen. Die imposanten und wertvollen Deckenmalereien und Altarbilder wurden von bekannten Künstlern A. Mayer und M.J. Schmidt in der Zeit von 1786 – 1791 gestaltet.

Wösendorfer Winzer setzen auf Qualität

Viele der in Wösendorf ansässigen Winzer sind Mitglieder der Vereinigung Vinea Wachau Nobilis Districtus. Jeder einzelne Mitgliedsbetrieb hat sich dazu verpflichtet, nur reine Weine aus der Wachau zu keltern und dabei höchste Ansprüche an Qualität, Ursprung und Reinheit zu stellen. Dieses Bekenntnis trägt dazu bei, dass immer wieder Weine der verschiedenen Mitglieder mit Preisen ausgezeichnet werden. Wie überall in der Wachau öffnen auch die Winzer in Wösendorf immer wieder ihre Tore für den zeitlich begrenzten Heurigenbetrieb. Je nach Betrieb variieren die Öffnungszeiten der Heurigen. Ein eindeutiges Kennzeichen für einen geöffneten Betrieb ist der traditionelle, kunstvoll geflochtene Heurigenkranz über der Tür des jeweiligen Heurigen.

Dürnstein

News Jul 07, 2018 Kommentare deaktiviert

Dürnstein gehört neben Weißenkirchen und Spitz zu den bekanntesten Ortschaften in der Wachau. Dürnstein selbst liegt auf 209 Metern Seehöhe und direkt an der Donau. Der weiß-blaue Turm von Stift Dürnstein ist nicht nur weithin zu sehen, sondern ist auch zum Markenzeichen der Stadt geworden und auf nahezu jeder Postkarte zu finden.

Viele Besucher und Touristen, die nach Dürnstein kommen wissen besonders die Kombination von Kultur und der einzigartigen Wachauer Landschaft zu schätzen. Hier kann man Stress und Hektik des Alltags hinter sich lassen und das einzigartige Flair der Region in vollen Zügen genießen. Die Stadt Dürnstein erstreckt sich insgesamt über eine Fläche von rund 17 Quadratkilometern, die größten Gebiete davon sind von Wald bedeckt. Zu Dürnstein gehören auch die Orte Unter- und Oberloiben.

Die Geschichte von Dürnstein

Dürnstein blickt auf eine sehr wechselhafte Geschichte zurück. So wurde der Name Dürnstein erstmals 1192 erwähnt. Einer der ersten bedeutenden, wenn auch unfreiwilligen, Besucher war Richard Löwenherz der von Dezember 1192 – März 1193 in Dürnstein inhaftiert war.

In und rund um Dürnstein finden die Besucher des Ortes zahlreiche attraktive Ausflugsziele. Zum Beispiel die Ruine von Dürnstein, einstiger Sitz der Kuenringer oder die imposante Barrockkirche von Stift Dürnstein. Einer der beliebtesten Orte zum Heiraten in der Wachau. Der Weg durch die Weinberge und über Urgesteinsfelsen lohnt allemal, denn von der Ruine Dürnstein aus hat man einen tollen Blick über die herrliche Landschaft der Wachau. Doch auch zahlreiche andere Wanderwege laden ein die Wachau von Dürnstein aus zu erkunden.

Heurigen in Dürnstein

Neben ausgezeichneten Haubenlokalen und verschiedenen Restaurants kann man selbstverständlich auch in Dürnstein verschiedenste Heurige besuchen. Heißt es dort „ausg´steckt is“ (wir haben geöffnet), wird dies mit einem zünftigen gebundenen Heurigenkranz signalisiert. Summa Summarum gibt es in Dürnstein etwa 21 Winzer die Lokale, Keller und Terrassen mehrmals im Jahr für den Heurigenbetrieb öffnen. Neben den hauseigenen Weinen kann man hier dann verschiedene Wachauer Spezialitäten genießen.